F wie Fußfetisch

Füße

Ich liebe meine Füße! Und ich bin meiner Mutter äußerst dankbar dafür, dass sie mir ihre schönen Füße weitervererbt hat. Es gibt Augenblicke, in denen ich sie mir einfach anschaue und den Anblick in Ruhe genieße. Vor allem, wenn die Nägel frisch lackiert sind. Ich verwöhne sie auch gerne nach einem langen Tag, denn mir ist bewusst, was sie täglich leisten. Entweder durch eine Massage oder ein Salzbad. Oftmals habe ich allerdings den Eindruck, dass viele ihre eigenen Füße nicht richtig wahrnehmen und eher als einen Körperteil betrachten, der einfach funktionieren muss, und um den man sich nicht weiter kümmern braucht. Anders kann ich mir die Ungepflegtheit vieler Füße nicht erklären. Ich behaupte mal, dass ein Großteil der Bevölkerung sich mehr um sein Auto kümmert als um seine Füße. Dabei sind diese nicht zu ersetzen. Ein Auto schon.

Füße verdienen es, dass sie gehegt und gepflegt werden. Dass sie wertgeschätzt werden, da sie das Leben außerordentlich bereichern. Für mich gehören neben einer regelmäßigen Massage, auch gerne von anderen, ein regelmäßiges Fußpeeling, tägliches Eincremen und eine wöchentliche Pediküre dazu. Das ist bei mir ein Ritual, welches 1 bis 1,5 Stunden in Anspruch nehmen kann.

Ich freue mich über Komplimente, die meine Füße von Frauen, aber vor allem von Männern, bekommen. Manchmal ist es so, dass sie meinen Füßen noch mehr Begeisterung entgegenbringen als ich selbst, und sich dann als Fußfetischisten entpuppen. Heute ist so ein Fetisch etwas Normales für mich. Aber als ich das erste Mal mit dem Thema Fußfetisch in Berührung kam, war ich sehr irritiert. Nicht angeekelt. Auch nicht darüber empört, dass ein fremder Mann mich auf meine Füße ansprach. Das lag wohl an seiner sehr zurückhaltenden und charmanten Weise, wie er auf mich zukam. Wir unterhielten uns eine Weile, die Irritation wich der Neugierde, und er erzählte mir von seiner Vorliebe für Füße, welche Vorurteile und Anfeindungen er erlebt hat. Dass er schon als krank und pervers bezeichnet wurde, und nicht nur eine Frau ihn deshalb verlassen hat. Dabei kann einem doch nichts Besseres passieren als ein/e liebende/r Partner/in, der/die das Wohl der Füße im Sinn hat, und sie anziehend findet. Eine wirklich hingebungsvolle Massage hat Suchtpotenzial.

Fußfetisch ist leider immer noch ein Tabuthema im öffentlichen Bewusstsein und daher auch mit Vorurteilen, Ängsten, Ekel et cetera behaftet, und es ist nicht einfach, sich als Fußliebhaber zu outen, außer man ist unter sich oder innerhalb einer Partnerschaft. Ich wollte mehr über die Menschen wissen, die diesen Fetisch leben, und fand eine Gruppe im Internet. Auf meine Anfrage nach einem anonymen Interview standen sofort Mitglieder zur Verfügung und haben mir meine Fragen beantwortet. Da es so viele waren, gibt es nun mehrere Antworten unter einer Frage. Und auch, wenn man sich für Fußfetisch nicht begeistern kann, so bieten diese Einblicke einem die Möglichkeit, dem Thema zukünftig offener gegenüberzustehen.

1. Wann haben Sie Ihren Fetischismus das erste Mal als diesen wahrgenommen?

• Es begann schon in der Kindheit bzw. frühen Jugend etwa mit 11 Jahren: Ich fand plötzlich die Füße von Mädchen und Frauen sehr anziehend. Außerdem liebte ich es, sie in Stiefeln zu sehen.

• Es fing schon recht früh, im Alter von 7 – 8 Jahren, an. Wobei ich nicht denke, dass sich zu dem Zeitpunkt schon eine sexuelle Motivation dahinter verbarg, doch fand ich es äußerst spannend, an den Hausschuhen meiner Stiefmutter zu riechen, die neben ihren Reitsachen in der Abseite standen. Zum gleichen Zeitpunkt entwickelte ich übrigens einen Gerten-/Reitfetisch, auch dieser Anblick schien mich zu elektrisieren.

• So ca. mit Mitte 20. Meine devote Neigung ist mir seit frühester Jugend bewusst, meine Vorliebe für Frauen in Stiefeln auch, aber dass mich Füße im Besonderen erregen, ist mir erst später richtig bewusst geworden.

• Mit 19. Ich hatte einen neuen Spielpartner und dieser trug Uniform und Reiterstiefel. Mit den Stiefeln Kontakt zu haben, war sehr erregend.

• Sehr früh, ungefähr 3. Klasse in der Grundschule. Dort empfand ich es als angenehm, den Mädchen beim Sport-/Schwimmunterricht auf die Füße zu schauen.

• Als ich feststellte, dass ich in die Füße eines Spielpartners am liebsten reingebissen hätte.

2. Ist der Fetisch rein sexuell oder baut man auch eine emotionale Bindung zum Fuß/zu der Dame/zu dem Herrn auf?

• Es wird auch eine emotionale Bindung aufgebaut, wo es passt.

• Ohne emotionale Bindung zur Frau geht bei mir gar nichts. Eine emotionale Bindung zum Fuß kann ich mir nicht vorstellen. Es ist doch die Frau als Ganzes, die mich entweder fesselt oder nicht. Wenn sie dazu noch erotische Füße hat, umso besser. Das liegt aber eher an ihrer Art, ob ich sie attraktiv finde oder nicht.

• Der Fetisch ist an sich rein sexuell. Die emotionale Bindung zu der Person hängt von anderen Faktoren ab.

3. Ist es egal, ob es ein weiblicher oder männlicher Fuß ist?

• Nur weibliche Füße von einigermaßen attraktiven Frauen finde ich erotisch, bei anderen Personen wirkt der Fetisch „invertiert“ d.h. ich finde Männerfüße eher ekelhaft als erotisch, ebenso bei sehr unattraktiven Frauen.

• Kommt auf die sexuelle Orientierung an. Ein rein heterosexueller Mann mit diesem Fetisch liebt im Durchschnitt Frauenfüße, hat jedoch kein Interesse an Männerfüßen.

• Eher letzterer Fall – und eher auf männliche Füße bezogen. Bei weiblichen Füßen ist´s in eher abgeschwächter Form vorhanden.

4. Was macht einen schönen Fuß für Sie aus?

• Schöne Füße sind gepflegt und schlank, mit wohlgeformten Zehen und Nägeln. Sehr ungepflegte oder deformierte Füße finde ich widerlich.

• „Wohlgeformte“, lange Zehen, in der Länge vom großen Zeh zum Kleinen hin abfallend, von der Ferse zum Fußballen hin verjüngend und vorne wieder breiter werdend.

• Schöne schlanke Proportionen, Gepflegtheit, keine Hornhaut, insbesondere weiche Sohlen mag ich. Und einen schönen Duft mag ich sehr gerne.

5. Gibt es eine Partie des Fußes, die Sie besonders anspricht, oder ist es eher der Fuß als Ganzes?

• Die Zehenpartie und die Sohle bis zur Ferse.

• Eher das Gesamtbild, wenn es mit meiner Vorstellung harmoniert, ansonsten die Zehen.

6. Sind lackierte Fußnägel ein Muss oder eher ein No-Go für Sie?

• Lackierte Nägel sind ok, aber naturbelassen ist genauso schön. Was ich gar nicht mag, sind Tätowierungen an den Füßen.

• Weder noch, sie können den Fuß/die Zehen sicherlich betonen/hervorheben, aber sie stellen für mich kein Must-have dar.

• Ich bevorzuge Füße ohne Nagellack, da der Fuß so natürlicher aussieht.

7. Ist auch die Fußpflege erotisierend (Pediküre, Lackieren, Massage)?

• Fußmassagen finde ich sehr erotisch. Ich habe extra einen Kurs besucht, um diese zu erlernen, aber ich finde kaum Gelegenheit zum Ausprobieren.

• Sicherlich, jedoch nur in Verbindung mit Dominanz, also wenn ein Zwang dahintersteckt. Und dann die Füße gern in einem aromatischen, aber nicht dreckigem Zustand. Füße waschen hingegen käme einem Eigentor gleich.

• Der Fuß muss schon von der Trägerin einigermaßen gepflegt werden. Aber nicht übertrieben. Er sollte nur keine großen Ansammlungen von Hornhaut haben. Dann massiere ich gerne. Tatsächlich ist es mir sehr wichtig, dass er nicht steril und rausgeputzt ist, sondern in Verbindung mit dem Duft eines Lederschuhs diese einzigartige Note verströmt. Deswegen darf er auch gerne ungewaschen sein.

• Ja, wenn meine Partnerin das mag und nicht nur über sich ergehen lässt. Wenn ich sehe, wie wohl sie sich dabei fühlt, wenn sie die Fußpflege sogar einfordert, finde ich das sehr erotisch. Sei es verbal oder auch nur dadurch, dass sie mir ihre Füße fordernd auf die Beine legt als Zeichen für eine Massage.

8. Gibt es einen Promi, der Ihrer Meinung nach besonders schöne Füße hat?

• Es gibt nur gelegentlich Promis, von deren Füßen etwas zu sehen ist, z.B. Uma Thurman in den Filmen von Quentin Tarantino, und die finde ich dann auch erotisch und schön, aber sonst fallen mir kaum Promis zu der Frage ein.

• Darauf habe ich noch nie geachtet, ich fokussiere mich eher aufs Erreichbare.

• Darauf habe ich noch nie so bewusst geachtet. Aber Emma Watson hat z.B. sehr schöne Füße, finde ich.

9. Wie müssen Füße für Sie in Szene gesetzt sein, damit Sie sie ansprechend finden?

• Sehr gerne sehe ich Füße in Feinstrümpfen oder halt in Stiefeln, wenn es schon in Schuhen sein soll. Eine ganz spezielle, persönliche Vorliebe sind für mich Steghosen, aber die sind seit den 1980er-Jahren ja leider nie mehr in Mode gewesen. Der Steg über der Sohle ist für mich sehr spannend, etwa so wie vielleicht Strapse für Normalos.

• Ich bin ein großer Freund von Pantoletten/Latschen, wie bspw. Scholl, Bergemann und Birkenstock, ich liebe das Geräusch, wenn die Schuhsohle an die Fußsohle „klatscht“ und dabei dieses unnachahmliche Geräusch hinterlässt. Aber auch Peeptoes und Ballerinas wissen zu gefallen. Und natürlich das sog. Dangling. Einfach hinreißend.

• Toll angezogen mag ich es (Nylons, Stiefel oder auch Ballerinas) oder frisch ausgezogen. Wichtig sind mir aber eher die Ausstrahlung der „Fußbesitzerin“ und die Art, wie sie sich gibt.

• Nein. Oft finde ich Schnappschüsse bei Bildern viel schöner und auch live muss nichts gestellt sein. Finde das sogar eher krampfhaft.

• Am schönsten finde ich es, wenn die Beine wie beim Schlafen liegen und ausgestreckt sind und die Fußsohlen so gut anzusehen sind.

10. Wird die Neigung offen im Familien- und Freundeskreis angesprochen?

• Ich vermeide das Ansprechen der Neigung normalerweise. Lediglich gegenüber Frauen – besonders möglichen Partnerinnen – deute ich vorsichtig an, dass ich Füße erotisch finde.

• Nein, innerhalb einer Partnerschaft hingegen schon.

• Nein. Diese Neigung betrachte ich als etwas, das ich in der Öffentlichkeit als eher peinlich empfinde – als Schwäche sozusagen. Unter vier Augen allerdings kann es nach der Überwindung einer Hemmschwelle ganz offen behandelt werden.

11. Bestimmt der Fetisch die Beziehung, d.h., kann eine Beziehung auch ohne den Fetisch gelebt werden?

 • Der Fetisch spielt zwar eine Rolle für die Beziehung, aber er kann leider oft für lange Zeit nicht ausgelebt werden bzw. wird in die sexuelle Phantasie verdrängt, weil er von Partnerinnen nicht wirklich verstanden bzw. mitgetragen wird.

 • Nein, es stellt für mich eine, wenn auch nicht unerhebliche, Form meiner Sexualität dar, die diese bereichert, aber nicht bestimmt.

 • Eine Beziehung ist in meiner Vergangenheit erst zustande gekommen, wenn alles stimmte, also auch die Attraktivität der Füße. Ohne das mehr oder weniger Ausleben des Fetisches hat keine Beziehung lange gehalten. Dann lag es aber auch nicht nur an mangelndem Sexuellen, sondern war auch auf anderen Ebenen nicht ausreichend Passung vorhanden.

 • Es ist toll, wenn sich Neigungen überschneiden. Aber wenn sonst alles passt und eine große Überschneidung an Interessen und Neigungen da ist, dann ist meine Vorliebe für Füße nicht so entscheidend.

 • Hängt davon ab, wie „ausgeprägt“ der Fetisch bei der Person ist. Bei mir ist es ohne den Fetisch ausleben zu können, leider nicht möglich.

12. Der schönste/schlimmste Fußfetisch-Moment?

Schöne Fußfetisch-Momente sind leider Mangelware in meinem Leben. Eine Frau gab mir mal ein Paar getragene Reiterstiefel von sich, die auch noch etwas Geruch hatten, was ich sehr erotisch fand, die bewahre ich auch immer noch auf. Schlimme Momente sind für mich immer, wenn ich mir mal die Schuhe irgendwo ausziehen muss –an meinen Füßen ist nichts ungewöhnlich, aber ich finde es irgendwie unangenehm bzw. es ist für mich eine Art von intimer Handlung, die ich in anderen Zusammenhängen nicht mag.

• Ich hatte mal vor ein paar Jahren ein Gesuch via sm-hamburg  inseriert, dass ich eine Dame (also 40+) suche, die Gefallen daran findet, sich ihre Füße verwöhnen zu lassen, und ggfs. auch über eine leicht sadistische Ader verfügt. Ich würde das vergüten, wollte aber keine reine Dienstleitung, die Dame sollte schon spürbar Spaß an dem haben, was sie tut. Es hat sich recht schnell jemand gemeldet, wir haben kurz telefoniert, wir waren uns sofort sympathisch und haben uns für den nächsten Tag bei ihr zu Hause verabredet, ohne auf weitere Neigungen/Details einzugehen. Ich fuhr in den Hamburger Norden, war ziemlich aufgeregt, da ich bei genauerer Überlegung feststellte, dass ich gar nichts über die Dame wusste. Dann stand ich vor ihrer Tür, klingelte, sie öffnete prompt, bat mich herein und bot mir etwas zu trinken an. Sie trug braune Birkenstocklatschen, vorne offen, somit konnte ich erkennen, dass die Innensohle vom Tragen und Schweiß schon ziemlich gezeichnet war. Ich war erfreut, hatte ich doch über diese spezielle Vorliebe noch gar nichts verlauten lassen. Sie ließ mich wissen, dass sie im Einzelhandel tätig sei und den ganzen Tag auf den Beinen wäre und sich einen Mann wünsche, der ihr abends die Füße massiert und liebkost, während sie im Sessel sitzt. Das Paradies schien zum Greifen nah. Ich überwand meine Schüchternheit und ging neben ihr auf die Knie, sie ließ einen Schuh vom Fuß rutschen und ließ mich wissen, dass dies fortan mein Zeichen wäre, einmal mit der Zunge durch den Schuh zu fahren, ihr diesen im Anschluss zur Überprüfung meiner Tat zu reichen, um sie dann zu bitten, ihr die Füße massieren zu dürfen. Das war großartig und zudem sehr leidenschaftlich. Wir haben uns vier- bis fünfmal getroffen, bis sie sich verliebt hatte (nein, nicht in mich) und seitdem in einer glücklichen Beziehung in Düsseldorf lebt.

• Der schönste Moment war während einer Kurzzeitbekanntschaft, als ich ihr im Bett die schicken Sandalen ausgezogen hatte und diesen unvergleichlichen Duft ihres Schweißes in Verbindung mit dem des Leders wahrgenommen und förmlich in mich aufgenommen habe. Die Sehnsucht nach Erfahrungen dieser Art ist groß, so selten wie sie in meiner Vergangenheit waren.

• Der schönste Moment: als ich das erste Mal gefesselt am Fußende meiner damaligen Partnerin schlafen durfte, und ihre Füße direkt vor meinem Gesicht waren. Sie hat mich mehrfach absichtlich oder unabsichtlich in der Nacht mit ihren Füßen geweckt, was ein tolles Gefühl war.
• Der unschönste: ein Erlebnis mit meiner damaligen Partnerin als ich dachte, dass wir uns neigungsmäßig zumindest auf einen Kompromiss einigen könnten, der sie nicht störte, mich aber glücklich machte. Sie lag auf dem Sofa, ich kniete davor und durfte ihre Füße küssen. Sie hat mir sogar einen Fuß dabei in den Nacken gestellt. Ein tolles Gefühl. Das währte aber nur sehr kurz, bis sie mir ihre Füße wegzog und mich angesäuert und halbwegs angewidert fragte, ob ich auch nochmal wieder hochkommen würde. Das war wie ein Schlag ins Gesicht, es ist ja nicht meine Absicht gewesen, dass ich devote Neigungen habe. Von ihr kam leider keine klare Nachricht, dass das absolut nicht ihr Ding war. Waren einfach nicht zusammenpassende Interessenslagen.

• Meine schönste Erfahrung war, dass ich die Stiefel meines Herren mit der Zunge putzen durfte. Das Schlimmste war bisher für mich, dass ein Mann meine Zehen in den Mund nehmen wollte.

13. Wie kommt man im Sommer damit klar, wenn einem so viele nackte Füße begegnen?

• Die vielen Füße in Sandalen im Sommer sind schon Stress für mich. Entweder finde ich sie sehr anziehend und muss mich beherrschen, um es zu verbergen, z.B. auf der Arbeit, oder ich finde es sehr hässlich und eine Zumutung, was manche Leute so zeigen.

• Wunder Punkt 😉 Es ist bisweilen eine kleine Qual, so vielen Eindrücken ausgesetzt zu sein, die einem teilweise den Atem rauben, zumindest aber doch geeignet sind, die Konzentration auf andere Dinge erheblich zu stören.

• Da die meisten eh alles andere als „gepflegt“ sind oder die daran hängenden Männer mich physisch einfach nur abstoßen, sehe ich für mich keine Probleme.

• Na ja, wie soll man damit klarkommen? Mir läuft ja nun nicht der Sabber aus dem Mundwinkel, nur weil ich eine schöne Frau sehe. Ich sehe die Frau eher als Ganzes und reduziere sie nicht auf ihre Füße. …

• Wenn die Frau kein hübsches Gesicht hat, da können die Füße so nett aussehen, wie sie wollen, aber mich reizen sie nicht.

14. Gibt es ein/en Film/Kunstwerk, welcher/s den Fußfetischismus kunstvoll inszeniert?

• Es gibt einige Film-Klassiker, die mir einfallen, etwa „From Dusk Till Dawn“, in dem Quentin Tarantino vom Fuß der Bartänzerin trinkt, die nebenbei auch noch ein Vampir ist… Ansonsten gefallen mir die Pop-Art-Werke von Allen Jones gut, von denen einige das Thema für meinen Geschmack sehr angenehm mit verarbeiten, ohne dabei billig pornografisch zu wirken. Ich habe auch immer ein Buch von Allen Jones in meiner Wohnung liegen. Wenn ich vorsichtig testen will, wie eine Frau darauf reagiert, versuche ich oft das Gespräch auf einige Abbildungen in diesem Buch zu lenken.

• Es gibt unglaublich viele Szenen in Film und Fernsehen, in denen der ästhetische Fuß zelebriert wird. Ein Klassiker ist wohl die Szene in From Dusk Till Dawn, in der Salma Hayek Quentin Tarantino ihren Fuß an den Mund hält und Sekt ihr Bein hinunter laufen lässt. Aber auch auf vielen anderen Filmcovern finden sich sexy Frauen in sexy Schuhen, in Werbeprospekten vieler Möbelhäuser räkeln sich Modelle barfuß oder in schicken Schuhen auf den Sofas.

• Wenngleich nur eine sehr kleine Sequenz, das Musikvideo zu „Numb“ von U2 strotzt generell schon vor erotischer Atmosphäre.

• Sex And The City: Als Mr. Big Carrie beim Antrag den Schuh von Manolo Blahnik mit „Diamanten“ anzog, statt einen Verlobungsring.

• Man muss sich nur die Filme von Quentin Tarantino anschauen, um zu sehen, dass er ein Fußfetischist ist: http://www.filmstarts.de/filme/bildergalerien/bildergalerie-18500721/

• Die Strumpfszene von Sophia Loren und Marcello Mastroianni in Gestern, heute und morgen

• Wer Filmstoff benötigt, findet hier Filme mit Fußszenen: http://www.sockenmaedchen.de/foot-news-fussfetisch-in-filmen.php

Schöne Füße? Kein Problem, wenn Ihr diesen kleinen Style-Guide beachtet.

1. Zum Anfang: Macht ein Fußbad mit lauwarmem Wasser für circa sieben Minuten – das weicht die Haut ein, und Ihr könnt danach schneller und effektiver Hornhaut entfernen und die Nagelhaut zurückschieben. Bitte keine öligen Zusätze nehmen, wenn Ihr später noch die Fußnägel lackieren wollt. Unser Tipp: Einfache Kernseife! Wer nur die Füße baden mag und danach nicht mehr zur Tat schreiten will, kann auch Öle zur Rückfettung nutzen.

2. Nach dem Fußbad Füße abrubbeln und massieren, das fördert die Durchblutung.

3. Mit dem passenden Zubehör wie Bimsstein und/oder Hornhautpfeile nun die von Hornhaut „befallenen“ Stellen bearbeiten. Aber nicht zu viel Hornhaut entfernen! Man könnte zu viel Haut abtragen und Gefahr laufen, dass tiefere Hautschichten verletzt werden oder eine Infektion entsteht. Fühlt zwischendurch immer mal wieder nach, wie weich die Haut ist.

4. Für die Eiligen unter Euch, gibt es spezielle Fußpeelings, die auch unter der Dusche schnell genutzt werden können. Bei rissigen Hautstellen sollte zuerst eine Schrundensalbe verwendet werden, bis sich die Risse geschlossen haben. Anschließend spezielle Intensiv-Produkte mit Urea verwenden.

5. Nun sind die Nägel dran: Mit einem kleinen Schieber (man nennt sie auch Pferdefüße) die Nagelhaut zurückschieben, mit einer Nagelschere die Nägel schneiden – und das bitte gerade. Zehennägel sollten kurz geschnitten sein, sonst wachsen sie eventuell ein, was sehr unangenehm sein kann. Solltet Ihr Verfärbungen entdeckten, so könnte das ein Hinweis auf Nagelpilz sein. Das ist nicht weiter dramatisch, aber ein Hautarzt wird Euch das richtige Gegenmittel verschreiben. Behandelt es nicht „einfach so“ mit „irgendwas“.

6. Feilen: Die Nägel nach dem Schneiden in Form feilen – nicht hin und her, sondern besser nur in eine Richtung. Das verhindert brüchige Kanten.

7. Lackieren: Endlich kommen wir zum schönen Teil des Prozedere: dem Lackieren. Farblich ist erlaubt, was gefällt. Aber: Vor dem Farblack immer einen farblosen Unterlack auftragen, er verhindert Verfärbungen des Nagels durch farbige Lacke! Über den Farblack noch einen Topcoat auftragen, und dann sollten die Fußnägel eine Woche bis zehn Tage lang top aussehen.

8. Cremen: Wenn der Lack trocken ist und die Füße noch etwas Pflege brauchen, können sie gerne noch mal eingecremt und dabei massiert werden! Hier gibt es für jedes Bedürfnis verschiedene Produkte zur Auswahl: Kühlende Gele mit Minze und Zitrone beleben die Füße, Öle mit Sheabutter oder Olive regenerieren trockene und rissige Haut. Gegen raue Hautstellen hilft Urea. Balsame mit leichter Textur ziehen schnell ein und hinterlassen einen feinen Film.

9. Socken anziehen: Zieht nun ein Paar leichte Söckchen an und lasst sie auch in der Nacht an – so kann die Creme optimal einwirken.

Extra-Tipp: Brüchige Nägel brauchen ab und an eine Extraportion Pflege: Darum gibt es Nagel-Öle, die auf den Nagel aufgetragen werden müssen. Leicht einmassieren und dann nicht mit Lack behandeln.

Bild: Katja Ruge

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